Unser Lexikon

FAQ

Wichtige Begriffe kurz für Sie erklärt.

Ableitung
Die Ableitung/Ableitungseinrichtung stellt die Verbindung zwischen der Fangeinrichtung und der Erdungsanlage her. Ihre Aufgabe ist es, den Blitzstrom auf kürzestem Wege zur Erdungsanlage abzuleiten.
Abnahmeprüfung

Die Abnahmeprüfung erfolgt nach Fertigstellung eines Blitzschutzsystemes und bescheinigt eine normgerechte sowie handwerklich fachgerecht ausgeführte Leistung.

Die Anschlussfahne

Die Anschlussfahne stellt das Bindeglied zwischen der vorhandenen Erdungsanlage und den Ableitungen sowie dem Potentialausgleich dar. Die Anschlussfahne darf aus Korrosionsschutzgründen nur aus bestimmten Materialien bestehen, z. B. Edelstahl V4A.

Ausschmelzung

Ausschmelzungen entstehen im Fall eines Blitzschlages an den Einschlagstellen. Dächer bzw. Dachkanten stellen an einem Gebäude i. d. R. die höchsten Punkte dar und sind die gefährdetsten Bereiche. Schlägt der Blitz in eine Metalldachkante ein, kann es aufgrund der hohen Energieentladung zu Ausschmelzungen an der entsprechenden Metalleindeckung kommen, sodass Löcher entstehen, die zu Undichtigkeiten im Dach führen. Die Gefahr einer solchen Ausschmelzung besteht darin, dass diese nicht schnell genug bemerkt wird und Wasser unkontrolliert in das Gebäude eintreten kann.

Baubegleitende Prüfung

Bei der baubegleitenden Prüfung werden die Teile eines Blitzschutzsystems überprüft und dokumentiert, die zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr zugänglich sind. Darunter zählen z. B. der Fundamenterder, die Erdungsanlage, Bewehrungsanschlüsse und die Schirmungsmaßnahmen für den inneren Blitzschutz sowie alle leitenden Teile und Verbindungsanschlüsse, die für das Blitzschutzsystem genutzt werden, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt von Beton umschlossen sind. Daraus resultiert auch die Wichtigkeit dieser Prüfung. Zu empfehlen ist in jedem Falle eine Fotodokumentation, soweit diese möglich ist.

Berührungsspannung/Schrittspannung

Berührungsspannungen entstehen bei einem Blitzeinschlag in der Umgebung der baulichen Anlage und können für Personen lebensgefährlich sein.

Schutzmaßnahmen sind:

1) Erhöhung der Ableiteranzahl oder der Ringleiter

2) Aufbau eines dichteren Maschennetzes der Erdung in dem zu schützenden Bereich

3) Aufbringen einer etwa 5,0 cm dicken Asphaltschicht zur Erhöhung des spezifischen Widerstands der obersten Bodenschicht

Blitzschutz - Potentialausgleich
Der Blitzschutz – Potentialausgleich dient zur Reduzierung der Potentialunterschiede, die durch den Blitzstrom verursacht werden. Der Blitzschutz – Potentialausgleich ist ein sehr wichtiger Bestandteil des inneren Blitzschutzes.
Blitzschutzsystem %91lightning protection system (LPS)%93

Von einem Blitzschutzsystem spricht man, wenn der äußere und innere Blitzschutz errichtet wurde. Das Blitzschutzsystem dient zum Schutz der baulichen Anlage und deren Inhalte gegen die Auswirkungen bei direktem Blitzeinschlag.

Blitzschutzklassen

Die Planung und Errichtung eines Blitzschutzsystems wird bestimmt durch die notwendige Blitzschutzklasse für das jeweilige Gebäude.

Es existieren die Schutzklassen (SK) I-IV. Wobei die Schutzklasse IV die geringsten Anforderungen an ein Blitzschutzsystem stellt.

In der Regel kommt die Blitzschutzklasse IV in Deutschland nur selten zum Einsatz. Die meisten Gebäude werden in SK III und II eingestuft.

Stellen EX-Bereiche eine große Rolle innerhalb eines Gebäudes dar, so wird die SK I gewählt.

Die Blitzschutzklasse kann auf zwei Arten bestimmt werden. Zum einen durch die VDS-Richtlinie 2010:2005-07 als auch durch eine Risikoanalyse gemäß der DIN VDE 0185-305 Teil 2:2006-10.

CAD
In der technisch geprägten Welt werden unter dem Kürzel CAD (Computer Aided Design) alle zeichnerischen Aktivitäten zusammengefasst. Mit Hilfe von CAD-Systemen können Blitzschutzsysteme geplant und dokumentiert werden.
Dachaufbauten

Dachaufbauten mit einer leitfähigen Verbindung in das Gebäudeinnere müssen über den Schutzbereich einer oder mehrerer Fangstangen, einer höher installierten Fangeinrichtung oder Fangmasten geschützt werden. Diese Dachaufbauten dürfen nicht direkt oder über eine Funkenstrecke mit der Blitzschutzanlage verbunden werden. Durch eine solch unzulässige Verbindung können bei einem Blitzeinschlag in die bestehende Blitzschutzanlage Teilblitzströme in das Gebäudeinnere gelangen.

Dachaufbauten, die keine leitfähige Verbindung in das Gebäudeinnere haben, nicht höher als 0,3 m aus dem Dach herausragen, eine Fläche von 1,0 m² oder eine Länge von 2,0 m nicht überschreiten, müssen nicht separat geschützt werden.

Erder

Der Erder ist die direkte Verbindung zwischen Erdungsanlage und Erde. Über dessen elektrischen Kontakt wird der Blitzstrom im Boden verteilt.

Edertiefe

Wird ein Oberflächenerder installiert, so muss dieser in einer Tiefe von min. 0,5 m und einem Abstand von min. 1,0 m zur baulichen Anlage verlegt werden.

Bei Tiefenerdern ist eine Länge von 2,5 m (für Antennen und Gebäude der Blitzschutzklassen III. und IV) ausreichend. Eine Mindestlänge brauch nicht eingehalten werden, wenn ein Erdungswiderstand kleiner als 10 Ohm erreicht wird.

Bei den Blitzschutzklassen I. und II. ist die Mindestlänge abhängig von dem ermittelten spezifischen Bodenwiderstandes.

In der Praxis haben sich Tiefenerder von 9,0 m Länge als vorteilhaft erwiesen.

Erdungsanlagen

Die Erdungsanlage ist die erste technische Einrichtung, die bei modernen Neubauten eingebaut werden muss. Sie dient als Schutz- und Betriebserdung und ist Voraussetzung für das Funktionieren der gesamten Haustechnik. Bei Neubauten muss grundsätzlich ein Fundamenterder eingebaut werden. In der Richtlinie DIN EN 0185-305 Teil 3, gültig seit Oktober 2006, wird der Einbau von Fundamenterdern beschrieben. Es wird gefordert, bei großen Gebäuden einen Fundamenterder mit einer Maschenweite von 20,0 m x 20,0 m einzubauen, wobei der Bandstahl bei bewehrtem Beton nicht hochkant eingebaut werden muss. So ist die waagerechte Verlegung auf einem Bewehrungskorb möglich. Armierungseisen sind in die Erdungsanlage einzubeziehen. Erdungsanschlusspunkte sind ggf. vorzusehen, Abschlussfahnen, die aus dem Fundament herausgeführt werden, müssen aus Edelstahl V4A, Werkstoffnummer 1.4571 oder korrosionsgeschützt (z.B. Erdungskabel NYY) erstellt werden.

 

Die genauen Anforderungen bezüglich der konkreten Umsetzung des Fundamenterders sind anhand der DIN 18014:2007-09 zu entnehmen.

 

Wichtige Hinweise zum Aufbau des Fundamenterders: Material Erder:

 

  • Wenn Erder 5,0 cm mit Beton umflossen: Materialqualität: keine besonderen Anforderung, empfohlene Abmessungen Bandstahl 30,0 x 3,5 mm oder Runddraht 10,0 mm Durchmesser.
  • Wenn Erder nicht mit 5,0 cm Beton umflossen: Materialqualität: V4A, empfohlene Abmessungen 30,0 mm x 3,5 mm oder Runddraht 10,00 mm Durchmesser
  • Wichtig: Erder müssen im dauerhaft feuchten Beton eingesetzt werden. Bei vollständig isolierender Abdichtung von der Betonplatte (Perimeterdämmung, “schwarze Wanne”, “weiße Wanne”) ist daher der Erder unterhalb der Abdichtung zu verlegen.=> Bei Fundamenterdern in Verbindung mit einer Blitzschutzanlage ist in diesem Fall ein zusätzlicher Ringerder mit einer Maschenweite von 10,0 m x 10,0 m unterhalb der Abdichtung (z.B. Sauberkeitsschicht) aus korrosionsfreiem Material zu verlegen. Wenn das Gebäude keine Blitzschutzanlage erhält, so beträgt die Masche des zusätzlichen Ringerders 20,0 m x 20,0 m.
  • Sogenannte “Keilverbinder” sind für Fundamenter mit “gerüttelten Beton” nicht zulässig.
  • Der Erder ist vorzugsweise hochkant zu montieren. Bei waagerechter Montage ist besonders darauf zu achten, dass er allseits von Beton umschlossen wird.
  • Der Fundamenterder ist mit der Bewehrung in Abständen von 2,0 m dauerhaft elektrisch leitend zu verbinden.
Errichter
Blitzschutzsysteme können nur von Blitzschutzfachkräften mit fundierter Ausbildung errichtet werden. Kenntnisse der DIN Normen, Praxisnachweis, EMV-Sachkunde, Prüferfahrungen, Wartungskenntnisse sowie eine mehrjährige Berufserfahrung sind die Voraussetzungen für ein Blitzschutz-Fachunternehmen.
Fangleitungssystem/Fangeinrichtung

Das Fangleitungssystem/Fangeinrichtung ist ein Bestandteil der äußeren Blitzschutzanlage und hat die Aufgabe, Blitze kontrolliert aufzufangen. Sie vermindert das Risiko eines Blitzeinschlages in die zu schützende bauliche Anlage.

Fundamenterder

Der Fundamenterder ist ein Leiter, der mit Verbindung zum Bewehrungsstahl im Betonfundament verlegt und als Erder verwendet wird. Der Fundamenterder muss allseits dicht (min. 5,0 cm) von Beton umschlossen sein und ist als geschlossener Ring zu verlegen.

Getrennter äußerer Blitzschutz

Bei einem getrennten äußeren Blitzschutz werden Fangleitungssystem/Fangeinrichtung und die Ableitung/Ableitungseinrichtung so errichtet, dass ein Blitzstromweg gewährleistet wird, der keinen Kontakt zur baulichen Anlage hat.

HVI-Leitung

Die HVI®-Leitung wird zur Beseitigung von gefährlichen Überschlägen zwischen den Installationen der äußeren Blitzschutzanlage und div. Einrichtungen auf dem Dach und innerhalb des Gebäudes eingesetzt.

Durch eine Verbindung des äußeren Spezialmantels mit dem Potentialausgleich im Bereich des Endverschlusses und des 19,0 mm hochspannungsisolierten Kupferdrahtes kann bei einer fachgerechten Ausführung keine Gleitentladung an der Oberfläche entstehen. Die Leitung hat einen Durchmesser von 20,0 mm.

Umfangreiche Messungen des Herstellers zeigen, dass der HVI®-Leitung mit ihrer hohen Spannungsfestigkeit ein äquivalenter Trennungsabstand von s = 0,75 m (in der Luft) zugeordnet werden kann.

Genaue Informationen können Sie beim Hersteller dieser Leitung erfragen.

Innerer Blitzschutz

Der durch Leiter des äußeren Blitzschutzes oder leitende Gebäudeteile fließende Blitzstrom kann gefährliche Funkenbildung verursachen. Der innere Blitzschutz ist eine Maßnahme zur Minderung dieser Gefahren.

Isolierter Blitzschutz

Wird eine Blitzentladung über eine Blitzschutzfangeinrichtung und Blitzschutzableitung zur Erdungsanlage abgeleitet, so entsteht aufgrund des induktiven und widerstandsbehafteten Leitungsweges dieser Fang- und Ableitung zwischen Dachbereich und der Erdungsanlage (Potentialausgleich) ein Spannungspotential von einigen hunderttausend Volt.

Elektrische betriebene Dachaufbauten (dies können Rückkühler, Dachkuppeln, Fotovoltaikelemente aber auch die Sat-Anlage sein), welche nun aufgrund der Niederspannungsversorgungszuleitung mit dem Erdpotential verbunden sind, bauen im Dachbereich nun zwischen der Fangeinrichtung (Ableitung) und dem z. B. Klima-Rückkühler eine hohe Spannungsdifferenz auf. Ist der räumliche Abstand zwischen diesem Gerät (oder Zuleitung Gerät) und der Fangeinrichtung zu gering, entsteht ein Blitzüberschlag und ein Teilblitzstrom wird über die Zuleitung in das Gebäude eingeführt. Dieser Teilblitzstrom ist nun in der Lage, elektrische Geräte im Gebäude zu zerstören. Brandbildungen sind ebenfalls möglich.

Einhaltung von Mindestabständen (Trennungsabstand)

Wie bereits beschrieben, sind gerade bei elektronischen Dachaufbauten Blitzüberschläge zu vermeiden. Die konkrete Berechnung der Abstände zwischen Blitzschutzanlage und Dachaufbau (Trennungsabstand) erfolgt gemäß der in der DIN VDE 0185-305 Teil 3 aufgeführten Berechnungsformel.

Isolierter Blitzschutz - Grafik 2

Parameter wie:

L = Abstand (Leitungslänge) von dem Punkt, an dem der Trennungsabstand s ermittelt werden soll, bis zum nächstliegenden Punkt des Potentialausgleichs.

ki = Blitzschutzklasse (beschreibt den maximalen Stromamplitude)

kc = Art der geometrischen Anordnung (beschreibt die Anzahl Ableitungen, Gebäudehöhe etc.)

So wie die isolationsmaterialabhängigen Parameter km lassen sich für jedes Gebäude den genauen erforderlichen Mindestabstand ermitteln.

Unter zuhilfenahme eines “Isolierten Fangeinrichtungssystems” lassen sich für die verschiedenen Anwendungen der Dachaufbauten sicher und auch kostengünstig entsprechende Blitzschutzsysteme verwirklichen. Dieses spezielle Fangeinrichtungssystem besteht z.B. aus einem hochfesten Isolationsmaterial mit GFK- oder PVC Basis, die je nach Anwendung individuell auf die notwendige Länge angepasst werden kann. Spezielle End- bzw. Verbindungsstücke in Verbindung mit Anschluss- und Befestigungsstücken wiederum ermöglichen die unterschiedlichsten Zusammenstellungen eines Schutzsystems.

Alternativ stehen auch spezielle isolierte Ableitungen mit Spezialmantel zur Verfügung. Hier sind jedoch die Installationsanweisungen des Herstellers unbedingt einzuhalten.

Ziel: Sichere, auf Abstand vom Dachgerät isolierte, Fangleitungsverlegung.

Wichtiger Hinweis:

Je nach Gebäudehöhe und Gebäudeblitzschutzsystem kann ein isolierter Blitzschutz zur Vermeidung von Blitzüberschlägen zwischen Blitzschutzanlage und innerer Gebäudetechnik notwendig sein. Das Mauerwerk ist zum Teil ein schlechterer Isolator als Luft.

Korrosion

Alle Erder, die unmittelbar mit dem Erdboden oder Wasser (Elektrolyt) in Verbindung stehen, können durch Streuströme, aggressive Böden oder Elementbildung korrodieren. Unter Korrosion versteht man die Reaktion eines metallenen Werkstoffes mit seiner Umgebung, die zu einer Beeinträchtigung der Eigenschaften des metallenen Werkstoffes und/oder seiner Umgebung führt. Ein Elektrolyt ist ein ionenleitendes Korrosionsmedium z. B. Erdboden, Wasser oder Salzschmelze.

 

Entgegenwirken kann man dieser Korrosionsgefahr durch die Wahl eines höherwertigeren Erderwerkstoffes für die Einbettung im Erdreich, z. B. hochlegierter Edelstahl mit mind. 2 % Molybdängehalt (z.B. V4A). Dieser Edelstahl neigt bei einem Mindestangebot an Luft auch zur guten Deckschichtbildung und ist dadurch weitgehend neutral zu anderen Werkstoffen.

Messstelle

Die Messstelle ist die Verbindung zwischen Ableitung/Ableitungsanlage und der Erdungsanlage. Sie muss an jeder Ableitung mit Anschluss an die Erdungsanlage vorhanden sein, es sei denn, es besteht eine natürliche Ableitung mit Verbindung zu dem Fundamenterder.

Maschenverfahren

Für den Schutz ebener Flächen wird angenommen, dass ein Maschennetz die gesamte Oberfläche schützt, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

a) Fangleitungen sind angeordnet an:

  • Dachkanten
  • Dachüberhängen,
  • den Dachfirsten, wenn die Dachneigung größer als 1/10 ist.

ANMERKUNG 1:
Das Maschenverfahren ist geeignet für waagerechte und geneigte Dächer ohne Wölbung.

ANMERKUNG 2:
Das Maschenverfahren ist geeignet für ebene Seitenflächen zum Schutz gegen Seiteneinschläge.

ANMERKUNG 3:
Wenn die Neigung des Daches größer ist als 1/10, können parallele Fangleitungen anstelle von Maschen verwendet werden, sofern deren Abstand nicht größer als die erforderliche Maschengröße ist.

b) Die Maschengrößen des Fangnetzwerkes sind nicht größer als die in Tabelle 2 angegebenen Werte.

c) Das Netzwerk der Fangeinrichtungen ist so ausgeführt, dass der Blitzstrom immer über mindestens zwei unterschiedliche metallene Wege zur Erdungsanlage abfließen kann.

d) Metallene Installationen ragen nicht aus dem durch die Fangeinrichtungen geschützten Volumen heraus.

e) Die Fangleitungen werden, soweit möglich, auf dem kürzesten und direkten Weg angeordnet.

Natürliche Ableitungen

Natürliche Ableitungen sind Bestandteile der baulichen Anlage wie z. B. Regenfallrohre, Metallfassadenelemente, Unterkonstruktionen und Profilschienen, Metallgerüste und Bewehrungen die miteinander verbunden sind und somit als Ableitung/Ableitungssystem genutzt werden können. Vorausgesetzt sie erfüllen folgende Bedingungen:

1) Es besteht eine elektrisch leitende, dauerhafte Verbindung

2) Ihre Abmessungen entsprechen derer genormter Ableitungen

3) Ihre Dicke beträgt mindestens 0,5 mm

4) Ihre Verbindungen decken die gestellten Anforderungen ab

Nicht getrennter äußerer Blitzschutz

Bei einem nicht getrennten äußeren Blitzschutz werden Fangleitungssystem/Fangeinrichtung und die Ableitung/Ableitungseinrichtung so errichtet, dass ein Blitzstromweg gewährleistet wird, der Kontakt zur baulichen Anlage haben kann.

Potentialausgleich
Die Norm unterscheidet zwischen dem Hauptpotentialausgleich, dem zusätzlichen Potentialausgleich und dem Blitzschutzpotentialausgleich.
Potentialausgleichschiene
Die Potentialausgleichschiene ist eine Metallschiene, an der metallene Installationen, äußere leitende Teile, Energieversorgungs- und Telekommunikationsleitungen und andere Leitungen mit dem LPS verbunden werden.
Prüfung der Planung
Die Prüfung der Planung wird vor Ausführung einer Leistung durchgeführt. Bei dieser Prüfung wird unter Berücksichtigung der geltenden Normen und Vorschriften die Planung des kompletten Blitzschutzsystems sowie die Nutzung einzelner Komponenten überprüft.
Prüfung von Blitzschutzsystemen

Die Vorgaben bzw. Ablauf einer Überprüfung einer Blitzschutzanlage ist gemäß VDE 0185-305-3:2011-10 beschrieben. Weitere Details können anhand VDE 0185-305-3 Beiblatt 3 entnommen werden.

Die Prüfung des Blitzschutzsystems nach Abschnitt 7 in DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3) ist von einer Blitzschutz-Fachkraft vorzunehmen.

Blitzschutzanlagen sollten, auch nach der Abnahmeprüfung, in regelmäßigen Abständen auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden, um eventuelle Mängel festzustellen und gegebenenfalls Nachbesserungen vorzunehmen. Die Prüfung umfasst die Kontrolle der technischen Unterlagen und das Besichtigen und Messen des Blitzschutzsystems. Die Tabelle zeigt die Zeitintervalle zwischen den Wiederholungsprüfungen.

Schutzklasse Intervall zwischen den

 

Sichtprüfungen

Intervall

 

umfassende Prüfung

Intervall zwischen umfassende Prüfung kritischer Systeme (Jahr)
I + II 1 Jahr 2 Jahre 1 Jahr
III + IV 2 Jahre 4 Jahre 1 Jahr
Blitzschutzanlagen für explosionsgefährdete bauliche Anlagen sollten alle 6 Monate einer Sichtprüfung unterzogen werden. Der elektrische Test der Installationen sollte einmal im Jahr ausgeführt werden.

 

Eine akzeptable Abweichung von diesem jährlichen Prüfplan wäre es, die Tests alle 14 bis 15 Monate dort durchzuführen, wo es sinnvoll erscheint, die Leitfähigkeit des Bodens zu unterschiedlichen Zeiten des Jahres zu messen, um so einen Hinweis auf jahreszeitbedingte Veränderungen zu bekommen.

Die Prüfungen und Wartungen sollten unter Zugrundelegung der Norm und der technischen Grundsätze der DIN 0185-305-3 durchgeführt werden. Die folgenden Punkte müssen beachtet werden: Die Prüfungen beinhalten auch die Kontrolle des inneren Blitzschutzes.

Hierzu gehört auch die Kontrolle des Blitzschutzpotentialausgleichs und der angeschlossenen Blitz- und Überspannungsableiter. Ein Prüfbericht oder Prüfbuch dient zur Dokumentation von Prüfungen und Wartungen von Blitzschutz-Systemen und muss bei jeder Prüfung oder Wartung ergänzt oder neu erstellt werden.

Umfang einer Prüfung:

  • Kontrolle aller Unterlagen und Dokumentationen, einschließlich der Übereinstimmung mit den Normen.
  • Allgemeiner Zustand von Fang- und Ableiteinrichtungen, sowie aller Verbindungsbauteile (keine losen Verbindungen), Durchgangswiderstände überprüfen.
  • Prüfung der Erdungsanlage und der Erdungswiderstände inkl. Übergänge und Verbindungen.
  • Prüfen des inneren Blitzschutzes inkl. Überspannungsableiter und Sicherungen.
  • Allgemeiner Zustand des Korrosionsgrades.
  • Sicherheit der Befestigung der Leitungen des LPS und deren Bauteile.
  • Dokumentation aller Änderungen und Erweiterungen des LPS sowie der Änderungen an der baulichen Anlage.
Potentialsteuerung

Die Potentialsteuerung ist im Bereich von Elektroinstallationen eine bauliche Maßnahme, mit deren Hilfe elektrische Spannungen (Potentialdifferenzen) im Bereich des Bodenbereichs minimiert werden und so bei hohen Strömen durch den Erder gefährliche Schrittspannungen reduziert werden können.

“Gesteuert” werden kann dabei im Rahmen der Planung und vor Beginn der baulichen Arbeiten. Nach Abschluss der Elektroinstallation ist keine “dynamische” Steuerung der räumlichen Potentialverteilungen in den Baukonstruktionen mehr möglich.

Die Potentialsteuerung erfolgt z. B. durch Vermaschung von Erdern (Runddraht, Bandstahl oder Armierungen) innerhalb der potentielle Gefahrenstelle.

Bei bestimmten Anwendungsbereichen wie z. B. Schwimmbädern, Sportstätten oder Eingangsbereichen mit hoher Anzahl Personen, ist die Potentialssteuerung gemäß Bauverordnung oder der VDE 0185-305 aus Sicherheitsgründen empfohlen.

Auch bei landwirtschaftlichen Betriebsstätten ist gemäß DIN-VDE-Norm eine Potentialsteuerung für Neuanlagen in bestimmten Bereichen zwingend vorgeschrieben.

Nutztiere wie z. B. Pferde, Rinder, Ziegen, Schweine, etc. greifen, aufgrund ihrer größeren Schrittweite, höhere Schrittspannungen ab als der Mensch. Außerdem sind Tiere empfindlicher gegen elektrischen Strom als Menschen und können schon mit Spannungen, die für die Menschen noch ungefährlich sind, getötet werden.

Ringerder

Der Ringerder ist eine unterhalb der Erdoberfläche geschlossene Schleife um eine bauliche Anlage. Dieser sollte in einer Tiefe von mindestens 0,5 m und einem Abstand von 1,0 m von Außenwänden in gewachsenem Boden verlegt werden. Die Erderwirkung wird durch aufgeschüttetes oder durch Bauschutt aufgefülltes Erdreich verschlechtert.

Ringleiter

Als Ringleiter bezeichnet man einen ringförmigen, um die bauliche Anlage verlegten, Leiter der alle Ableitungen miteinander verbindet. Dieser sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Blitzstromes.

Schrittspannung/Berührungsspannung

Schrittspannungen entstehen bei einem Blitzeinschlag in der Umgebung der baulichen Anlage und können für Personen lebensgefährlich sein. Schutzmaßnahmen sind:

1) Erhöhung der Ableiteranzahl oder der Ringleiter

2) Aufbau eines dichteren Maschennetzes der Erdung in dem zu schützenden Bereich

3) Aufbringen einer etwa 5,0 cm dicken Asphaltschicht zur Erhöhung des spezifischen Widerstands der obersten Bodenschicht

Sichtprüfung
Die Sichtprüfung ist zwischen den Wiederholungsprüfungen eines Blitzschutzsystems einer baulichen Anlage durchzuführen, wenn eine erhöhte Schutzbedürftigkeit (Schutzklassen I und II) besteht oder wenn Bereiche eines Blitzschutzsystems aggressiven Umgebungseinflüssen unterliegen.
Schutzwinkelverfahren
Gemäß Teil 3 der DIN VDE 0185-3:2011-10 sind drei unterschiedliche Verfahren zur Ermittlung des Aufbaues von Auffangeinrichtungen bei Blitzschutzsystemen zulässig. Sofern größere Dachaufbauten auf der Dachfläche vorhanden sind, müssen diese durch Auffangstangen und/oder -masten geschützt werden. Diese Auffangeinrichtung muss deshalb höher sein als die zu schützenden Aufbauten/Bereiche. Im Rahmen des Schutzwinkelverfahrens wird der zu realisierende Schutzbereich ermittelt, indem gemäß Tabelle 2 im Teil 3 der DIN VDE 0185-305:2011-10 ein definierter Schutzwinkel an die Spitze der Auffangvorrichtung angelegt wird. Alle Elemente innerhalb dieses Schutzwinkels um die Auffangeinrichtung herum liegen dann in einem Schutzbereich.
Seiteneinschlag bei höheren Gebäuden

Gebäude, deren Höhe kleiner als 60,0 m ist:

Untersuchungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit von Seiteneinschlägen mit geringen Amplituden, die eine bauliche Anlage mit einer Gesamthöhe unter 60,0 m treffen, so gering ist, dass diese Seiteneinschläge nicht berücksichtigt werden müssen. Dächer und horizontale Gebäudevorsprünge müssen in Übereinstimmung mit der Schutzklasse des LPS geschützt werden, die mit der Risikoberechnung nach EN 62305-2 ermittelt wurde.

Gebäude, die 60,0 m oder höher sind:

Bei baulichen Anlagen, die höher als 60,0 m sind, können Seiteneinschläge, besonders an Punkten, Ecken und Kanten von Oberflächen, auftreten.

ANMERKUNG 1:
Generell ist das Risiko dieser Art von Blitzen gering, da nur eine kleine Prozentzahl aller Blitze bei hohen Gebäuden die Seiten treffen. Des Weiteren sind ihre Stromparameter bedeutend niedriger als die der Blitze, die die Spitze des Gebäudes treffen. Jedoch können elektrische und elektronische Ausrüstungen, die sich an den Außenwänden des Gebäudes befinden, auch durch Blitze mit geringem Blitzstromscheitelwert zerstört werden. Eine Fangeinrichtung muss so angebracht sein, dass sie den oberen Teil hoher Gebäude und die installierten Ausrüstungen schützt (d. h. im Normalfall die oberen 20 % der Höhe der baulichen Anlage, soweit dieser Teil höher als 60 m ist) (siehe Anhang A).

Die Regeln für die Anordnung der Fangeinrichtungen auf diesen höchsten Teilen der baulichen Anlage müssen mindestens die Anforderungen für den Gefährdungspegel IV erfüllen. Die Betonung liegt dabei auf der Anordnung von Fangeinrichtungen an Ecken, Kanten und bedeutenden Vorsprüngen (z. B. Balkonen, Aussichtsplattformen etc.).

Die Anforderungen an die Fangeinrichtung für die Seiten eines hohen Gebäudes können durch das Vorhandensein von äußeren metallenen Materialien wie z. B. Metallplatten oder metallenen Bekleidungen erfüllt werden, sofern diese die Mindestwerte der Tabelle 3 einhalten. Die Anforderungen an Fangeinrichtunge können äußere Ableitungen beinhalten, die auf horizontalen Kanten der baulichen Anlage anzuordnen sind, wenn keine natürlichen äußeren metallenen Leitungen vorhanden sind.

Die installierten oder natürlich vorhandenen Fangeinrichtungen, die diese Anforderungen erfüllen, können installierte Ableitungen oder entsprechende natürliche Ableitungen sein, wie z. B. das Stahlgerüst der baulichen Anlage oder die elektrisch durchverbundene Bewehrung des Stahlbetons, die die Voraussetzungen nach 5.3.5 erfüllen.

ANMERKUNG 2 Die Verwendung einer geeigneten Erdungsanlage und natürlicher Ableitungen wird empfohlen.

Tiefenerder

Tiefenerder werden im Regelfall senkrecht in gewachsenen Boden eingetrieben. Ihr Vorteil ist es, dass sie große Tiefen erreichen und sich in Erdschichten befinden, deren spezifischer Widerstand im Allgemeinen geringer ist als in oberflächennahen Erdschichten. Erderlängen von 9,0 m haben sich in der Praxis als vorteilhaft erwiesen.

Trennungsabstand

Der Trennungsabstand verhindert das Auftreten von gefährlicher Funkenbildung zwischen leitenden Teilen des äußeren Blitzschutzes und leitenden Teilen, die mit dem Potentialausgleich verbunden sind. Die Trennungsabstände müssen unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren einzeln berechnet werden.

Überspannungsschutz

Der Überspannungsschutz ist Teil des Blitzschutzpotentialausgleiches. Der Überspannungsschutz wird durch Einsatz von Überspannungsschutzgeräten erreicht. Das Gerät ist dazu bestimmt, Überspannungen zu begrenzen und Blitzströme abzuleiten. Diese Überspannungsschutzgeräte werden an inneren Elektroinstallationen/Geräten installiert, um elektrischen und elektronischen Anlagen vor Überspannungen zu schützen. In der Regel werden Überspannungsschutzgeräte für die Stromversorgungsleitungen und für alle Arten von Datenleitungen eingesetzt.

Je nach Gebäudetyp und nach Einbauort werden für die Stromversorgung unterschiedliche Schutzgeräte, eingeteilt nach Typenklassen 1 bis 3, eingesetzt.

Anwendungsbeispiele:

Bei einem Gebäude ohne äußere Blitzschutzanlage und ohne Freileitungseinspeisung werden in der Hauptverteilung als Basisschutz Überspannungsschutzgeräte vom Typ 2 verwendet.

Bei einem Gebäude mit einer äußeren Blitzschutzanlage muss gemäß aktueller Norm (Normenreiche DIN EN 0185-305 Teil 1-4:2011-10) in oder vor der Hauptverteilung ein Überspannungsschutzgerät vom Typ 1 (Grobschutzgerät) eingesetzt werden.

Weitere Schutzgeräte von Typ 2 und Typ 3 werden dann gemäß Bild in Unterverteilungen und direkt am Endgerät (Feinschutz) eingesetzt.

VDB

Fast 100 Jahre in Blitzschutz

Der Verband Deutscher Blitzschutzfirmen e.V. (VDB) wurde 1910 in Berlin gegründet. Nach dem 1. Weltkrieg wurde Ende der 20er Jahre das Blitzableitermaterial genormt, welches zuvor schon seit Jahrzehnten als “Berliner Material” bekannt war. Diese Normung brachte Aufschwung für den Blitzableiterbau. Jetzt kristallisieren sich die “Spezialisten” unter den vielen Handwerkern heraus. Um 1935 wurde der VDB dem “Reichsinnungsverband der Schlosser- und Maschinenbauer Handwerks als Fachgruppe Blitzableiterbau” angegliedert. In Deutschland wurden 16 Fachgruppen gebildet.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde 1946 die Fachgruppe “Blitzableiterbau” wieder ins Leben gerufen. 1949 gründeten die Herren Balkenohl und Micheels in Essen den VDB neu und die erste Zusammenkunft des VDB fand im Jahre 1952 in Düsseldorf statt.

In den Folgejahren arbeitet der Verband aktiv an der Neufassung der Allgemeinen Blitzschutz-Bestimmungen (ABB) mit, die bis zum Jahre 1982 die anerkannten Regeln der Technik in Deutschland darstellen. Die ABB wurden ab 1982 von VDE Richtlinien der Reihe 0185 abgelöst, die seitdem die anerkannten Regeln der Technik, mittlerweile über IEC weltweit harmonisiert, beschreiben.

Heute trägt der Verband den Namen “Verband Deutscher Blitzschutzfirmen e.V.”, abgekürzt “VDB”.

Aufgaben des VDB

Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder in einschlägigen technischen Ausschüssen sowie im Kontakt mit Behörden, Versicherungsgesellschaften und der Öffentlichkeit.

Der Verband beteiligt sich maßgeblich an der Erarbeitung von Vorschriften und Richtlinien für den Bau von Blitzschutzsystemen und der Anwendung und Durchsetzung dieser Vorschriften und Richtlinien in der Praxis. Der Verband erstrebt, den Nachwuchsfragen und der Ausbildung für die Erstellung von Blitzschutzsystemen seine besondere Aufmerksamkeit zu widmen und hierzu auch von behördlicher Seite die notwendige Unterstützung zu erreichen.

VDB - Forum

Diese vom VDB organisierte Fachtagung stellt eine der renommiertesten Fachveranstaltungen zum Thema Blitzschutz dar. Das VDB-Forum richtet sich an alle Fachkräfte, die mit Beratung, Planung, Konstruktion, Ausführung, Prüfung, Überwachung, Abnahme, Betrieb und Sicherheit befasst sind. Eine Teilnahme sichert fachlich notwendige Kenntnisse und wird durch eine Teilnahmebestätigung dokumentiert. Im VDB-Forum bieten die Referenten Informationen über die Blitzschutz-Ausführung zur Anpassung gemäß der neuen Norm DIN EN 62305 (VDE 0185-305).

Diese Informationen kommen von Referenten, die sowohl national als auch international maßgeblich an der Ausarbeitung dieser neuen Norm beteiligt waren. Zusätzlich zu den normativen Hinweisen gibt es Erläuterungen für die normgerechte Anwendung. Diese Tagung findet alle zwei Jahre im Herbst statt.

VdS (Verband der Sachversicherer)
Als eine der wichtigsten unabhängigen Prüfinstitutionen mit den Schwerpunkten Brandschutz und Security genießt VdS das Vertrauen aller am Sicherheitsmarkt beteiligten Gruppen. Zu den Kunden zählen risikobewusste Industrie- und Gewerbebetriebe, führende Hersteller und Systemhäuser, kompetente Fachfirmen und Fachkräfte. Operativ bietet VdS ein innovatives Dienstleistungsangebot in den Bereichen Brandschutz, Security sowie Bildung & Verlag. VdS ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und hat über den Eigentümer eine mehr als hundertjährige Tradition im Kerngeschäftsfeld Brandschutz.
Wiederholungsprüfung
Die Wiederholungsprüfung dient dazu, dass ein Blitzschutzsystem nach erfolgter Abnahmeprüfung in regelmäßigen Abständen auf ordnungsgemäßen Zustand geprüft wird. Die Durchführung von regelmäßigen Wiederholungsprüfungen ist die Voraussetzung für die dauernde Wirksamkeit eines errichteten Blitzschutzsystems.
Zusatzprüfung
Zusatzprüfungen müssen unabhängig von den Wiederholungsprüfungen dann durchgeführt werden, wenn wesentliche Nutzungsänderungen, Änderungen, Reparaturen oder Erweiterungen an der baulichen Anlage erfolgten. Des weiteren muss nach einem bekannt gewordenen Blitzeinschlag in das Blitzschutzsystem eine Zusatzprüfung durchgeführt werden.

Lassen Sie sich beraten

Kompetente Beratung

Kompetente Beratung

Wir sind für Sie da, um Ihr Eigenheim, Ihr Unternehmen und Ihre inneren elektronischen Einrichtungen durch eine normgerecht installierte Blitzschutzanlage zu schützen.

Ein fachgerecht installiertes Blitzschutzsystem bietet einen hohen Schutz vor den verschiedenen, durch Blitzeinschläge verursachten, möglichen Schäden. Dieser Schutz muss nicht nur für bauliche Anlagen und deren Sach- und Wirtschaftsgüter, sondern auch –

und was viel wichtiger ist –  für Personen gewährleistet sein.

Wir sind täglich im Großraum Bonn, Hürth, Köln, Leverkusen, Westerwald und auch auf Anfrage, in ganz Deutschland für Sie unterwegs.

Kontaktieren Sie uns! Wir freuen uns darauf,

Sie persönlich beraten zu dürfen.

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